Archive for February, 2010

Linotype-Schrift Malabar von Dan Reynolds erhält Designpreis

Friday, February 26th, 2010

Eine Schrift von Linotype wurde am 12. Februar in Frankfurt mit dem renommiertesten Designpreis Deutschlands ausgezeichnet: Die Malabar von Dan Reynolds erhielt von der Jury des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland einen Gold-Award (“überragende typografische Qualität”). Es ist erst das zweite Mal in der Geschichte des Preises überhaupt, dass der Award an ein Schriftdesign ging. “Linotype ist mit der Malabar eine ebenso zeitgemässe wie zeitlose Schrift gelungen, die durch überragende typografische Qualität der Buchstaben und einzelnen Schriftschnitte sowie durch eine perfekte Harmonie der Schriftschnitte miteinander besticht”, lobt Robert Klanten, Mitglied der Jury, den Entwurf der Malabar.

Der Preis der Preise
Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland wird vom Bundeswirtschaftsministerium und vom Rat für Formgebung verliehen. Er ist damit die höchste deutsche Auszeichnung im Bereich Design. Er wird als »Preis der Preise« bezeichnet, denn kein anderer Award stellt ähnlich hohe Anforderungen an seine Teilnehmer. So kann ein Unternehmen nur dann am Wettbewerb teilnehmen, wenn sein Produkt bereits national oder international ausgezeichnet wurde. Nominiert werden die Beiträge durch die Wirtschaftsministerien und -senatoren der Länder sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Malabar wurde bereits Anfang 2009 mit dem TDC2 “Certificate of Excellence in Type Design” des Type Directors Club of New York prämiert.

Namhafte Preisträger in Frankfurt
Neben Linotype standen mehrere renommierte deutsche Firmen auf dem Podest, wie beispielsweise Audi, bulthaup oder LAMY. Aber auch einige prominente Projekte aus dem Ausland wurden mit dem Preis dotiert, unter Anderem Hollywood-Schauspieler Brad Pitt mit seinem Projekt “Make it Right,” das einen Beitrag zum Wiederaufbau New Orleans nach dem Hurrikane Katrina leistete. Ebenfalls geehrt wurde das Internationale Menschenrechts-Forum Luzern, das ein ausgezeichnetes Plakat von Designerin Fabienne Angehrn entwickeln liess.

Dan Reynolds bewertet den Gold Award für Linotype: “Den Deutschen Designpreis als Schriftdesigner zu erhalten, ist etwas ganz Aussergewöhnliches, denn mit dem Preis wird weit mehr ausgezeichnet als nur die Malabar. Durch den Award wird Schriftgestaltung in das Zentrum der Designwelt gerückt. Schrift ist nicht die Gestaltung von Buchstaben auf dem Bildschirm – Schrift ist ein qualitatives Designprodukt.”

Eine Schriftfamilie mit “robusten Serifen”
Die Malabar ist eine robuste Serifenschrift für lange Textpassagen. In ihr spiegeln sich Einflüsse des 16. Jahrhunderts wider. Die Buchstaben sind im Stil der Renaissance Antiqua gezeichnet. In ihrer Form ist eine markante Diagonalachse in den Kurven zu erkennen. Die kräftigen Serifen verstärken das Textbild in kleinen Grössen und definieren den allgemeinen Charakter der Schrift. Die Schriftfamilie umfasst drei Fetten, jede mit einer eigenen Kursivvariante. Alle Schnitte verfügen über Versalziffern – die Schnitte Malabar Regular und Italic beinhalten auch Mediävalziffern.

“Schon während der Gestaltung einer Schrift hofft man, mit ihr beispielsweise den TDC-Award gewinnen zu können. Der Deutsche Designpreis ist allerdings etwas ganz Anderes. Da steht die eigene Arbeit plötzlich auf der gleichen Stufe wie das Design eines Audi A5. Einfach grossartig”, ergänzt Reynolds.
Kreativ-Journal hat die Malabar seinen Lesern in der gedruckten Ausgabe Nr. 3/2009 ausführlich vorgestellt.

Update für Apple Aperture 3

Thursday, February 25th, 2010

Apple hat am 9. Februar Aperture 3 vorgestellt, die nächste bedeutende Version der leistungsstarken Fotobearbeitungs- und verwaltungssoftware mit über 200 neuen Funktionen. Heute folgte ein erstes Wartungs-Update auf Version 3.0.1 mit dem vor allem die Performance verbessert und einige kleinere Probleme behoben werden.
Basierend auf den mit iPhoto ‘09 eingeführten Eigenschaften ‘Gesichter’ und ‘Orte’ ist es mit Aperture 3 jetzt noch einfacher und schneller grosse Fotobibliotheken zu organisieren. Aperture 3 führt neue Werkzeuge zum Aufbereiten von Fotos ein, inklusive des ‘Pinsel-Tools’,  mit dem Effekte einfach in das Bild gemalt werden sowie ‘Korrekturvoreinstellungen’, um professionelle Fotoeffekte mit nur einem Mausklick anzuwenden. Beeindruckende neue Slideshows ermöglichen eine Präsentation der Arbeit durch eine einfache Verbindung von Fotos, Ton, Text und HD-Video. Einen ausführlichen Testbericht lesen Abonnenten der gedruckten Ausgabe im nächsten Kreativ Magazin.

Aperture 3 ermöglicht dank Funktionen wie ‘Projekte’ und den neuen ‘Gesichter’ und ‘Orte’ eine noch höhere Flexibilität beim Organisieren grosser Fotobibliotheken. ‘Gesichter’ verwendet Gesichtserkennung und -wiedererkennung, um Fotos nach abgebildeten Personen zu finden und zu verwalten. Man kann die ‘Gesichter’-Funktion über die gesamte Fotobibliothek verwenden oder nach Gesichtern in ausgewählten Projekten suchen. Der Organisationsprozess wird durch eine neue Ansicht beschleunigt, in der Aperture 3 jene Gesichter darstellt, die gefunden wurden, aber noch nicht mit Namen versehen sind. Mit der ‘Orte’-Funktion kann man Fotos nach dem Ort der Aufnahme suchen und wie in iPhoto wandelt ‘Orte’ die GPS-Daten der Fotos in nutzerfreundliche Ortsangaben um. In Aperture 3 kann man Fotos GPS-Positionsangaben entweder durch Drag-and-Drop auf einer Karte oder durch die lokalen Informationen GPS-fähiger Kameras, Tracking-Devices oder Aufnahmen mit dem iPhone zuweisen.

Das neue ‘Pinsel-Werkzeug’ erlaubt es, professionelle Feinanpassungen der Fotos vorzunehmen, indem Effekte einfach in das Bild gemalt werden. Aperture 3 verfügt über 15 sogenannte ‘Schnell-Pinsel-Funktionen’ um die häufigsten Aufgaben wie Abwedeln (Aufhellen), Nachbelichten (Verdunkeln) und Scharf- und Weichzeichnen durchzuführen, ohne den komplexen Einsatz von Ebenen oder Masken. Das ‘Pinsel-Werkzeug’ erkennt Kanten in den Bildern automatisch und ermöglicht es, die Effekte genau dort anzuwenden oder zu entfernen, wo es gewollt ist. Aperture 3 beinhaltet Dutzende von ‘Korrekturvoreinstellungen’, die das gesamte Bild mit einem speziellen Stil oder Look versehen und das mit nur einem Mausklick. Es können auch eigene, benutzerdefinierte Voreinstellungen angelegt sowie Techniken anderer Fotografen verwendet werden, indem man deren Einstellungen importiert.

Mit Aperture 3 ist es einfach, die eigene Arbeit mit anderen über beeindruckende Slideshows zu teilen, in denen Fotos, Ton, Text und HD-Video miteinander verbunden werden. Man kann eines der sechs von Apple entworfenen Themen aussuchen oder eigene Übergänge, Hintergründe, Ränder und Überschriften wählen und sogar einen eigenen Soundtrack hinzufügen. Die Slideshows können anschliessend direkt in iTunes importiert werden um sie auf dem iPhone oder iPod touch überall mit hin zu nehmen. Ausserdem können die Bilder zu Ausdrucken und individuell gefertigten Fotobüchern weiter verarbeitet sowie direkt aus Aperture 3 online auf ‘foto sharing’-Webseiten wie Facebook und Flickr veröffentlicht werden.

Preise & Verfügbarkeit
Aperture 3 ist über den Apple Store die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel für CHF 249.- inkl. MwSt. erhältlich. Bestehende Aperture-Kunden können für CHF 129.- inkl. MwSt. auf Aperture 3 upgraden. Eine 30-Tage Trialversion steht zum Download zur Verfügung. Aperture 3 läuft als 64-bit Anwendung unter Mac OS X Snow Leopard auf Macs mit Intel Core 2 Duo Prozessoren. Die Systemvoraussetzungen, Online-Tutorials und weitere Informationen sind auf der Apple Website unter www.apple.com/chde/aperture zu finden.

Linotype veröffentlicht neue Releases der FontExplorer X-Produktlinie

Thursday, February 25th, 2010

Linotype hat kürzlich neue Versionen seiner Font-Management-Software FontExplorer X für Macintosh-Betriebssysteme veröffentlicht. Mit den neuen Releases hebt Linotype den FontExplorer X Server auf die Version 1.5, den FontExplorer X Pro auf die Version 2.5 und fügt beiden eine Reihe neuer Funktionalitäten hinzu. Neue Versionen für Mac OS erweitern die Steuerungsmöglichkeiten von Administratoren und fügen neue Vorschau- und Druckfunktionalitäten hinzu.

Mehr Komfort und Kontrolle für Administratoren
Die neue Version fügt dem FontExplorer X Server eine Reihe von Features hinzu, welche die Arbeit von Systemadministratoren erleichtern und ihnen gleichzeitig mehr Kontrolle über die Font-Nutzung im Unternehmen einräumen. Mit der erweiterten Lockdown-Funktion können die Funktionen einzelner Clients eingeschränkt werden: Zusätzlich zur Möglichkeit, den Font-Store auszublenden, lässt sich jetzt auch der Zugriff auf die lokale Font-Bibliothek und der Import von Schriften unterbinden. Administratoren können Fonts auswählen, die von ausgewählten Clients immer automatisch geladen und aktiviert werden.

Mit der neuen Server-Replizierung lässt sich bei größeren Installationen die Last auf mehrere Server verteilen. Dabei wird ein Server als Master festgelegt und hält die Bestandsdaten bereit. Daran angebundene Slave-Server übernehmen dann jeweils die Verteilung der Daten an eine Teilmenge der Clients. Für die integrierte Backup-Funktion lassen sich nun der Zeitpunkt des Backups und der Speicherort frei festlegen. Außerdem hat Linotype den gesamten LDAP-Bereich (Lightweight Directory Access Protocol) überarbeitet, sodass es Administratoren möglich ist, die Authentifizierung der User durch Nutzung des Domain-Kennworts direkt am LDAP-Server vorzunehmen. Im Zuge der Neuerungen wurde die Server-Systemeinstellung komplett überarbeitet, übersichtlicher gestaltet und klarer strukturiert.

Schriftmusterbücher mit wenigen Klicks
Auch die Client-Version wird mit dem Update um eine Reihe neuer Features erweitert. Mit der Druckfunktionalität des FontExplorer X Pro 2.5 lassen sich mit wenigen Klicks Schriftmusterbücher direkt aus der Software heraus erstellen. Per “drag and drop” können dazu die einzelnen Elemente in der Druckvorschau verschoben werden, die außerdem über umfassende Einstellungsmöglichkeiten konfigurierbar ist. Der Anwender kann so das Layout der Ausdrucke völlig frei bestimmen oder eines der mitgelieferten Templates benutzen, um beispielsweise ein Schriftmusterbuch zu erstellen. Vor allem professionelle Nutzer, die häufig mehrere hundert Fonts besitzen, können mit der Druckfunktionalität einfach und schnell Muster ihrer Schriften kreieren, ohne sie aufwändig in einer separaten Anwendung aktivieren zu müssen.

Die Version 2.5 verbessert darüber hinaus die Benutzerfreundlichkeit des Clients. So wurde der Vorschaubereich des FontExplorer X Pro um eine Transparenzfunktion erweitert. Anwender können Schriftmuster damit direkt über ein Dokument legen, um zu sehen, wie die ausgewählte Schrift im aktuellen Design wirkt. Die Software verfügt jetzt auch über einen Breitmodus, der die erweiterte Bildfläche von Breitformat-Monitoren ausnutzt. Außerdem fügt das Release dem Client die Möglichkeit zur Klassifizierung von Schriften hinzu. Damit können Anwender ihre Fonts anhand selbst gewählter Kriterien wie “Serife” oder “Titelseite” sortieren und anhand dieser sogenannte intelligente Gruppen bilden. Zusätzlich ermöglicht dieses Feature die automatische Übernahme von Klassifizierungsinformationen über die Linotype-Server, sofern die Fonts dort vorhanden und klassifiziert sind.

Der FontExplorer X Pro für Mac OS ist für 79,- Euro inklusive Mehrwehrsteuer unter http://www.FontExplorerX.com erhältlich. Eine 30-Tage-Testversion ist kostenlos verfügbar. Die Preise für den FontExplorer X Server für Mac OS beginnen bei 1.427,- Euro inklusive Mehrwertsteuer (1.199,- Euro netto) für eine Lizenz für den Server inklusive zehn Client-Lizenzen. Bestandskunden können das Server- oder Client-Update kostenlos über die Aktualisierungsfunktion in der Software beziehen.

Epson-Technologie unterstützt Druckanwendungen für iPhone und Android-Telefone

Wednesday, February 24th, 2010

Die Seiko Epson Corporation kündigte den weltweiten Support seines Open-Source-Entwicklerkits in Form der ESC/P-R-Bibliothek an, das Produktdesigner bei der Entwicklung von Druckanwendungen für elektronische Geräte unterstützt. Mit diesem Kit müssen Entwickler nur einen Treiber entwickeln, um mit allen Epson-Tintenstrahldruckern, die ESC/P-R unterstützen, kommunizieren zu können.

ESC/P-R ist eine mächtige Befehlssprache für ausgewählte Epson Tintenstrahldrucker. Sie unterstützt alle für diese Drucker verfügbaren Medien, Papiergrössen und dazugehörigen Druckmodi. ESC/P-R ermöglicht zudem ganz unterschiedlichen Gerätetypen die Ansteuerung und Kommunikation mit Epson Druckern, was deren Einsatzmöglichkeiten zum Beispiel mit medizinischen Instrumenten, Messgeräten oder elektronischen Whiteboards und Spielkonsolen erweitert.

Drucken mobil mit mobilen Geräten
Das ESC/P-R-Entwicklerkit kam bereits bei der Entwicklung von Druckanwendungen für das iPhone, iPod-Touch sowie für Mobiltelefone mit Android-Betriebssystem zum Einsatz. Anwender dieser Geräte können so Bilder über alle aktuell verfügbaren Epson WiFi-Tintenstrahldrucker ausdrucken und somit von der Bildqualität der Epson Drucker zu profitieren. Die Epson Fotoanwendung „ePrint“ von Microtech Corp. ist im App-Store von Apple zu finden und die Android-Anwendung „CyPria” von CyCom Technology Corp steht im Android Market zum Download zur Verfügung. Alle All-in-One-Drucker Neuheiten 2010 von Epson mit integrierter WiFi-Funktionalität unterstützen diese Anwendungen.

Universaltreiber für Epson Drucker
Die von Seiko Epson entwickelte Befehlssprache ESC/P-R erlaubt eine sehr einfache Entwicklung und Pflege von Druckertreibern, da nicht mehr für jeden Drucker ein separater Treiber aufgesetzt und aktualisiert werden muss. Sie ermöglicht zudem einen schnellen, qualitativ hochwertigen Druck von Bildern auch von Geräten mit geringer Prozessorleistung.

Informationen zu universellen Drucksystemen von Epson und unterstützten Druckern finden Sie unter: http://global.epson.com/technology/driver.htm

Angaben zur ESC/P-R -Bibliothek finden Sie unter: http://global.epson.com/technology/driver_library.htm

Adobe Photoshop wird 20

Thursday, February 18th, 2010

Adobe Photoshop wird am 19. Februar 2010 20 Jahre alt. Überall auf der Welt feiern Photoshop-Fans, welche Wirkung ihre Lieblingssoftware auf die Bereiche Fotografie, Kunst, Design, Publishing und das Wirtschaftsleben erzielte. Die National Association of Photoshop Professionals (NAPP) veranstaltet heute im Palace of the Fine Arts Theater in San Francisco eine «20 Jahre Photoshop»-Geburtstagsfeier für über tausend Teilnehmer. Mit dabei sind auch John Loiacono, Senior Vice President Creative Solutions bei Adobe, Kevin Connor, Vice President Photoshop Product Management, Photoshop-Miterfinder Thomas Knoll, sowie Adobe Creative Director und Photoshop-Evangelist Russell Brown. An dieser Feier kann per Live-Webcast unter www.photoshopuser.com/photoshop20th teilgenommen werden.

Weltweit sind Feierlichkeiten geplant. Adobe Deutschland wird anlässlich des 20. Geburtstags einen 20-stündigen Online-Marathon veranstalten, bei dem 15 lokale «Photoshop-Gurus» live ihre besten Tipps und Tricks vorstellen. In Frankreich und Indien finden Wettbewerbe zu digitaler Bildbearbeitung statt, bei denen Arbeiten von Photoshop-Anwendern gezeigt werden. Auf Adobe TV wird zudem unter http://tv.adobe.com/go/photoshop-20th-anniversary eine Sondersendung ausgestrahlt: Zum ersten Mal seit 18 Jahren trifft sich das erste Photoshop-Team, diskutiert über seine frühe Arbeit an der Software und präsentiert Photoshop 1.0 auf einem Macintosh-Computer.

Die Photoshop-Community tauscht sich auch online aus. Auf der Facebook-Seite (www.facebook.com/photoshop), die mittlerweile über 400’000 Fans hat, veröffentlichen Nutzer ihre Lieblings-Geschichten rund um die Software. Der neue Tab «Celebrate» leitet Nutzer direkt auf ein spezielles Geburtstagslogo, das viele bereits mithilfe von Photoshop personalisiert haben und als eigenes Profilbild verwenden.

Der Einfluss von Photoshop ist überall präsent: Plakatwände, Zeitschriften-Cover, bedeutende Kinofilme oder auch das Logo auf der Kaffeetasse, aus der man jeden Morgen trinkt. All diese Dinge sind vermutlich im Laufe ihrer Entstehung mit dieser Software in Berührung gekommen. Über 90 Prozent aller Kreativ-Profis haben Photoshop auf ihrem Computer im Einsatz. Photoshop wird heutzutage von Berufsfotografen, Grafik-Designern und Werbetreibenden wie auch von Architekten, Ingenieuren oder sogar Ärzten genutzt. Egal, ob es um visuelle Effekte für den Kinofilm Avatar, die Zusammenarbeit mit rechtsmedizinischen Instituten oder darum geht, mit dem menschliche Auge herauszufinden, ob es sich um ein reales oder künstlich erschaffenes Bild handelt – Photoshop findet immer wieder neue Einsatzbereiche, Nutzer und Fürsprecher.

Wie alles begann

Im Jahr 1987 entwickelte Thomas Knoll ein Programm namens Display. Dies war eine einfache Anwendung zur Anzeige von Graustufenbildern auf einem Schwarz-Weiss-Bildschirm. Gemeinsam mit seinem Bruder John Knoll begann er, diese Anwendung um Funktionen zu ergänzen, die die Bearbeitung digitaler Bilddateien ermöglichten. Adobe entschloss sich im Jahr 1988, die Software zu lizenzieren, sie «Photoshop» zu nennen und veröffentlichte dann im Jahr 1990 die erste Version.

«Vor 20 Jahren ging Adobe davon aus, etwa 500 Exemplare von Photoshop pro Monat zu verkaufen», so Photoshop-Miterfinder Thomas Knoll. «Rückblickend kann man sagen, dass diese Prognose weit übertroffen wurde! Es ist unglaublich, dass Millionen von Menschen die Software heute im Einsatz haben. Wir wussten damals, dass wir eine wegweisende Technologie in unseren Händen halten. Aber wir hätten niemals erwartet, dass sie einen so grossen Einfluss auf die Bilder, die wir um uns herum sehen, haben würde. Die Möglichkeit, jemanden einfach innerhalb eines Bildes zu platzieren, war nur der Anfang der Magie, die Photoshop heute umgibt.»

Im Laufe seiner 20-jährigen Geschichte hat sich Photoshop deutlich weiter entwickelt – von einem einfachen Bilddarstellungsprogramm hin zu einer beliebten Anwendung mit über 10 Millionen Nutzern weltweit. In jede neue Version hat Adobe technologische Innovationen integriert, die bisher Unmögliches möglich machten. Die in Photoshop 3.0 eingeführten Ebenen geben Designern die Möglichkeit, komplexe Kompositionen einfacher als jemals zuvor zu erstellen. Mit dem in Photoshop 7.0 eingeführten Reparaturpinsel, einer weiteren bahnbrechenden Funktion, lassen sich Bilder wie von Zauberhand retuschieren, in dem Schönheitsfehler und Falten nahtlos entfernt werden, aber gleichzeitig Beleuchtung und Texturen erhalten bleiben. Photoshop-Features wie Beschneidungswerkzeug, Radiergummi, Weichzeichner sowie Abwedeln und Nachbelichten haben sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil des kreativen Vokabulars weltweit entwickelt.

Das Photoshop-Team ist ausserdem sehr erfolgreich mit seinem Beta-Tester-Programm, über welches Anwender seit Jahren aktiv zur Gestaltung und Entwicklung neuer Funktionen beitragen. Über Blogs, Kundenbefragungen, Support, Foren und Feedback von Adobe-Evangelisten, die um die Welt reisen, um mit der Photoshop-Community direkt in Kontakt zu treten, pflegt Adobe zudem einen engen Austausch mit seinen Nutzern.

Hilfreiche Links

http://www.photoshopuser.com/photoshop20th

http://tv.adobe.com/go/photoshop-20th-anniversary

http://www.facebook.com/photoshop/

http://www.twitter.com/photoshop/

http://www.adobe.com/de/products/photoshop/photoshop/