Archive for March, 2012

Neuer professioneller 47 cm-LCD-Videomonitor von Panasonic

Wednesday, March 28th, 2012

Panasonic hat die europaweite Verfügbarkeit seines neuen LCD-Videomonitors BT-LH1850 mit 47 cm Bilddiagonale (18,5 Zoll) bekannt gegeben. Der neue Monitor gehört zur LH-Serie für den Einsatz in der Broadcast- und Produktionsindustrie und bietet sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Helligkeitseinstellungen eine farbtreue Wiedergabe. Mit zahlreichen Leistungsmerkmalen, die eine hervorragende Darstellungsqualität sicherstellen, erfüllt der Monitor die Anforderungen in unterschiedlichsten Broadcast- und Produktionsanwendungen.

Zu den für den Broadcast-Bereich relevanten Merkmalen zählen Y/R/G/B WFM, eine Anzeige in SDI CC (Closed Caption) für Untertitel sowie ein serieller RS-485-Fernbedienungsanschluss. Mit einem energiesparenden Design hat der BT-LH1850 eine Leistungsaufnahme von nur 22 W (bei DC-Versorgungsspannung) und damit mehr als die Hälfte (54 Prozent) weniger als das konventionelle Vorgängermodell BT-LH1710, das 2008 auf den Markt kam und 48 W verbrauchte.

Darüber hinaus verwendet der Monitor eine quecksilberfreie und damit umweltfreundliche LED-Hinterleuchtung. Bei einem LCD-Display kommt es technisch bedingt mit abnehmender Bildhelligkeit (Luminanz) zu einer Verengung des Farbraumes. Gleichzeitig tritt eine Verschiebung der Farbphase und damit eine Farbveränderung auf. Die LH-Serie kompensiert diesen Effekt bei niedrigen Bildhelligkeiten durch Farbanpassungen anhand einer 3D-LUT (Look-up Table) für jede RGB-Farbe und durch den Einsatz von 10-Bit-Bildverarbeitungstechnologie. Hierdurch werden unerwünschte Farbveränderungen bei niedrigen Luminanzpegeln vermieden und eine farbtreue Wiedergabe erzielt.

Neben einem Waveform-Monitor bietet das neue Modell eine Vectorscope-Funktion zur Auswahl der RGB-Signale durch den Anwender. Marker werden in den Formaten 4:3 und 16:9 angezeigt, und ein eingeblendetes Linienraster erlaubt eine horizontale und vertikale Kontrolle. Der Monitor bietet insgesamt sieben Aspect-Markers: 4:3, 13:9, 14:9, CNSCO 2.39, CNSCO 2.35, 2:1 sowie VISTA im 16:9-Modus.

Durch eine „Pixel-to-Pixel“-Funktion erlaubt der BT-LH1850 die Darstellung des Videoeingangssignals ohne Größenanpassung. Mit einer Standbildfunktion lässt sich ein Einzelbild auch „einfrieren“ und in einem Bildausschnitt darstellen. Durch Unterstützung des EIA-708 HD SDI CC-Standards kann der Monitor bis zu acht Fenster gleichzeitig darstellen.

Der neue Monitor besitzt Videoeingänge und einen Fernbedienungsanschluss für den Einsatz mit hoher Qualität und Bedienungsfreundlichkeit in einer Systemkonfiguration. Eine automatische HD/SD-Auswahl, zwei SDI-Eingänge (SDI1/SDI2) zur Unterstützung von Embedded-Audio und ein HDMI (Typ A)-Eingang gehören zur Standardausstattung. An den Monitor lassen sich die verschiedensten digitalen HD-Geräte wie z. B. DVD-Player anschließen, und eine mit digitalen und analogen DVI-I Signalen kompatible Schnittstelle ermöglicht den Anschluss an einen PC oder ein nichtlineares Schnittsystem.

Der Monitor bietet außer GPI- und RS-232C-Anschlüssen auch einen RS-485-Anschluss. Im Standardlieferumfang sind ein neigbarer Ständer sowie Stereo- und Lautsprecherausgänge enthalten. Zur sicheren und komfortablen Bedienung können alle frontseitigen Bedienelemente außer der Einschalttaste, der MENU-Taste für die Menüwahl und dem Lautstärkeregler durch eine KEYLOCK-Funktion verriegelt werden.

Das neue Modell BT-LH1850 wird im April zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 2430 Euro (zzgl. MwSt.) auf den Markt kommen.

Helvetica jetzt auch in Thai

Tuesday, March 20th, 2012

Eine der beliebtesten Schriften ab sofort in neuer Sprachversion bei Linotype erhältlich

Linotype bekommt Zuwachs bei der Helvetica-Schriftfamilie. Designer Anuthin Wongsunkakon, der schon viele thailändische Schriften entwickelte, passte Strichstärke und Duktus dem Charakter der Helvetica und Neuen Helvetica an und verzichtete auf die typischen Kringel bei den komplizierten thailändischen Zeichen. Die beiden Helvetica Thai-Versionen umfassen die Schnitte Light, Regular und Bold und stehen außerdem mit passenden Italic-Schnitten zur Verfügung. Die thailändischen Versionen harmonieren mit dem lateinischen Original und weisen ein schlichtes und schnörkelloses Design auf, was auch der modernen thailändischen Schreibform entspricht.

Thai-Erweiterung der Helvetic

„Als wir im Begriff waren, unsere Schriftfamilie Helvetica um Schriftschnitte für das thailändische Schreibsystem zu erweitern, standen wir vor der schwierigen Entscheidung, wie modern und zeitgemäß wir unsere Stilikone des Sans Serif-Designs ausführen sollten“, so Jörg Schweinsberg, Leiter der Schriftentwicklung bei Linotype. Nach zahlreichen Analysen und Gesprächen mit Fachleuten wurde bewusst der Empfehlung von Anuthin Wongsunkakon gefolgt und auf gerundete Abschlüsse verzichtet, um so der Helvetica Thai und Neuen Helvetica Thai ein modernes und zeitgemäßes Aussehen zu verleihen.

Software und Lizenzen der Schriftfamilie sind bei Linotype, einem Unternehmen der Monotype Imaging Gruppe, online und offline erhältlich. Die Schrift steht darüber hinaus als Webfont für die Darstellung auf Webseiten zur Verfügung. Entsprechende Lizenzen können im Rahmen des Monotype Imaging Webfont-Services (webfonts.fonts.com) oder offline bei Linotype erworben werden.

Niederlande ehrt Avery Dennison auf seine Weise

Monday, March 12th, 2012

Die langjährige Verbundenheit von Avery Dennison mit den Niederlanden fand auf charmante Weise Ausdruck in der Benennung einer neuen Tulpensorte. Bei dem jüngsten Besuch des Chairman, President und CEO von Avery Dennison, Dean A. Scarborough, in der Konzernniederlassung im niederländischen Hazerswoude bekam er von dem dortigen Leitungsteam eine neu gezüchtete Tulpe überreicht, der er den Namen „Avery Dennison“ gab. Der Name der neuen Sorte, die ab sofort im Handel sein wird, wird auf einem offiziellen Registrierungszertifikat mit der Unterschrift des Züchters bestätigt. Herr Scarborough war über dieses Geschenk – eine rote Tulpe in der Farbe des Firmenlogos – sehr erfreut und machte sich  gleich daran, die Tulpe mit Wasser zu taufen. „Das ist ein großartiges Zeichen für die enge Verbundenheit unseres Unternehmens mit den Niederlanden. 1955 eröffneten wir hier bereits unsere erste Fabrik in Leiden. Wir investierten stark in den Ausbau des Betriebes und machten Leiden 1962 zu unserem internationalen Hauptsitz. 1968 kam mit Hazerswoude ein zweites niederländisches Werk hinzu. Leiden und Hazerswoude sind auch heute noch Dreh- und Angelpunkt unserer Niederlassungen in Europa, und ich bin sehr stolz, dass unser Firmenname künftig offiziell sowohl mit einer wunderschönen, leuchtend roten Tulpe als auch mit Selbstklebematerialien assoziiert werden wird!“